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Wir sind Aufkäufer für Rapssaat und Verkäufer für Rapskuchen als Einzelfuttermittel. Wir liefern zuverlässig auch auf Ihren Betrieb. Bitte sprechen Sie unsere Gebietsverkaufsleiter oder Frau A. Goetzie, Direktwahl: Tel.: 03994 636 203, an.
Wir bieten Ihnen ein besonders vorteilhaftes Einzelfuttermittel. Warum? Bitte lesen Sie weiter.
Übrigens: Rapskuchen wird auch für die menschliche Ernährung erprobt. Lesen Sie hier: www.n-tv.de
Nachfolgend ein paar interessante Infos zum Raps, den Einsatz von Rapskuchen als Futtermittel und die Herstellungsverfahgren.
Raps gehört zu den Kohlgewächsen und ist eine wichtige Feldfrucht. Wer kennt nicht die gelb blühenden Rapsfelder ? Im Juli/ August wird der Raps gedroschen.
Was passiert dann mit dem Raps?
Die Rapsskörner (im weiteren "Raps" genannt) werden zunächst eingelagert. Raps enthält über 40% Pflanzenöl. Um dieses Pflanzenöl zu gewinnen, wird der Raps indirekt vorerhitzt und dann mechanisch ausgepreßt.
Das Rapsöl wird zur weiteren Reinigung zentrifugiert. Jetzt wird darüber entscheiden, ob das Öl als Lebensmittel oder zu Biodiesel weiterverarbeitet wird.
Bei Biodiesel handelt es sich - chemisch beschrieben - um einen Ester aus Rapsfettsäuren, die mit dem Alkohol Methanol eine chemische Bindung eingehen. Biodiesel wird als Treibstoff pur oder im Gemisch mit Diesel für Dieselmotoren eingesetzt.
Es entsteht bei diesem Prozess Glycerin und der Rapskuchen.
Bei der Gewinnung des Rapsöles fällt als wertvolles Nebenprodukt der Rapskuchen an, auch Rapsexpeller genannt. Dieses Produkt zeichnet sich durch einen hohen Protein- und Energiegehalt aus. Es ist ein wertvolles Einzelfuttermittel.
Der bei dem Pressvorgang anfallende Rapskuchen wird gekühlt und kurz zwischengelagert und dann gleich verladen. Eine Extraktion mit Lösungsmittel wie z.B. bei Rapsextraktionschrot wird nicht durchgeführt. Das Produkt riecht angenehm nach ungesalzenem Kartoffelchips, es ist freifließend.
Vorteile gegnüber der Kaltpressung:
(Datenblatt s. PDF Rapskuchen)
Der Glucosinolatgehalt im Rapskuchen ist an die Eiweissfraktion gebunden. Daher: Je höher der Rohproteingehalt, desto höher wird wohl der der Glucosinolatgehalt sein. Aber: Die Vorerhitzung auf 110 Grad Celsius und das anschliessende Heisspressverfahren bei 120 - 125 Grad Celsius baut Glucosinolate wieder ab. Zum Vergleich: Bei Rapsextraktionsschroten wird mit 102 - 106 Grad Celsius getoastet. Trotzdem sind bei Rapsextraktionsschroten nach den bisher vorliegenden Veröffentlichungen insgesamt niedrigere Glucosinolatgehalte zu erwarten als bei Rapskuchen. (Weitere Infos hierzu auch bei www.ufop.de)
Futterungshinweise:
Rinderfütterung
Der Einsatz von Rapskuchen ist durch den Restfettgehalt im Rapskuchen limitiert. In der Regel sind 2 kg Rapskuchen möglich. Beachten Sie bitte, daß auch getrocknete Getreideschlempe einen hohen Fettgehalt in die Ration einbringt.
Schweinefütterung
Der Einsatz von Rapskuchen ist durch den Gehalt an Glukosinolaten begrenzt. Unter Berücksichtigung der einschlägigen Empfehlungen sind unverbindlich bis zu 5 % bei der Vormast und 10 % bei der Endmast möglich.
Geflügelfütterung
Der Einsatz von Rapskuchen ist grundsätzlich möglich. Braune Legehennen verstoffwechseln eine schwefelhaltige Substanz aus den Rapskuchen nicht richtig, die Eier riechen unangenehm. An diesem Problem wird auf dem Gebiet der Tierzucht und der Futtermittelverarbeitungstechnologie gearbeitet. Deshalb ist der Einsatz für diese Tiergruppe nur eingeschränkt möglich.
Gibt es einen Unterschied zwischen "Rapskuchen" und "Rapsexpeller"? Früher war der Unterschied in der Namensgebung wegen unterschiedlicher technischer Verfahren berechtigt. Heute hat man sich in Fachgremien auf den Begriff "Rapskuchen" geeinigt.